Papst Leo XIV empfing am 2. Mai die Mitarbeiter der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) und betonte die Notwendigkeit von Dienst, Zugehörigkeit und Mission während einer Audienz, an der etwa 800 Personen zusammen mit ihren Familien teilnahmen. Anwesend waren auch Kardinal Matteo Zuppi, der Präsident der CEI, und Erzbischof Giuseppe Baturi, der Generalsekretär.
In seiner Ansprache drückte der Papst seine Dankbarkeit für die täglichen Bemühungen der Mitarbeiter aus und hob die Bedeutung ihres Engagements sowie die Notwendigkeit hervor, mit Sorgfalt und Hingabe zu arbeiten. Er erklärte, dass selbst einfache Handlungen in der Kirche eine bedeutende Bedeutung tragen und betonte: „Nichts ist klein, wenn es mit Glauben, Liebe und diesem Geist der Gemeinschaft getan wird.“
Weiterhin ging Papst Leo auf die Rolle der Bischofsämter ein und merkte an, dass es sich hierbei nicht nur um Strukturen, sondern um wesentliche Instrumente handelt, die die Gemeinschaft unter den Kirchen in Italien fördern. Er charakterisierte ihre Arbeit als „Dienst am Dienst“, eine Zusammenarbeit, die es den lokalen Kirchen ermöglicht, die Gute Nachricht zu verkünden und eine lebendige Präsenz des Herrn in ganz Italien und der Welt aufrechtzuerhalten.
Der Papst betonte, dass im Herzen dieses Dienstes eine Beziehung zum Herrn liegt. Er bemerkte, dass der Dienst in der Kirche über eine bloße Funktion hinausgeht und forderte die Anwesenden auf, aktiv am Leben der Kirche teilzunehmen als Mitglieder eines Körpers, der von Christus geleitet wird. Er ermutigte zu einem Gefühl der Zugehörigkeit und stellte fest: „Die Braut Christi kann nicht als Zuschauer bedient werden, sondern nur mit der Liebe derjenigen, die wissen, dass sie zu ihr gehören, in einem Band von Glauben und Gemeinschaft, das vor allem ein Geschenk der Gnade ist.“
Als das Gespräch sich dem Thema Mission zuwandte, bezeichnete Papst Leo XIV diese als entscheidend, insbesondere in Zeiten des Wandels. Er erkannte die Herausforderungen an, die durch die „tiefgreifenden Veränderungen“ in Familien, Schulen, am Arbeitsplatz und bei der sozialen Teilhabe in Italien entstanden sind. Er bekräftigte den Auftrag der Kirche, Christus zu verkünden und Beziehungen zu fördern, und rief zu einem Geist des Willkommens für Bedürftige auf, indem er die Bedeutung von Großzügigkeit beim Teilen des Evangeliums betonte.
Zum Abschluss seiner Ausführungen vertraute Papst Leo XIV die zukünftige Arbeit der Italienischen Bischofskonferenz und der lokalen Kirchen dem Schutz der Heiligen Franziskus von Assisi und Katharina von Siena an und hob ihre nachhaltige Bedeutung bei der Führung der Gläubigen hervor.
