Erzbischof Ronald Hicks spricht über Glauben in New York
Erzbischof Ronald Hicks von New York teilte nach dem Empfang seiner Pallium vom Heiligen Vater in einem umfangreichen Interview mit Vatican News in Rom Einblicke in seine Mission und den Stand des Glaubens in New York.…

Erzbischof Ronald Hicks von New York teilte nach dem Empfang seiner Pallium vom Heiligen Vater in einem umfangreichen Interview mit Vatican News in Rom Einblicke in seine Mission und den Stand des Glaubens in New York.
Als er auf seine Erfahrungen seit seiner Ankunft in der Stadt zurückblickte, stellte Erzbischof Hicks eine signifikante Rückkehr junger Erwachsenen zur Kirche fest. Er bemerkte ihre Suche nach echtem Sinn in einer Welt, die oft als gebrochen und vom Glauben losgelöst beschrieben wird. Er sagte: 'Sie wollen die Welt zu einem besseren Ort machen und sie können sich an die Kirche wenden, die weiß, wie man Glauben in die Tat umsetzt, dient und sich engagiert. Es gibt ihnen eine Struktur dafür.'
Im Laufe des Interviews betonte der Erzbischof die Bedeutung einer Kirche, die nicht selbstreferenziell ist, sondern aktiv anderen dient. Er erklärte: 'Das ist die Art von Hirten, die ich zu sein strebe.' Der Erzbischof hob auch seine persönliche Reise und den Einfluss hervor, den verschiedene Personen auf seine Berufung hatten.
Erzbischof Hicks berichtete von den unterschiedlichen Reaktionen, die er von New-Yorkern erhielt, und stellte fest, dass ihre herzliche Begrüßung das Stereotyp einer harten Stadt übertraf. Er drückte seine Dankbarkeit für die Verbindungen aus, die er knüpfte, und erzählte von einer einprägsamen Begegnung, als er ein Stück Pizza kaufte und die Person hinter dem Tresen ihn erkannte und ihn in der Stadt willkommen hieß. Diese Offenheit spiegelt ein Mikrokosmos der vielfältigen Erzdiözese New York wider, wo, wie er es ausdrückte, 'Hier kommt jeder.'
In Bezug auf die Herausforderungen, denen sich die Erzdiözese gegenübersieht, erkannte Erzbischof Hicks an, dass signifikante Schwierigkeiten bestehen, aber er sieht auch Chancen, insbesondere in der Förderung des Glaubens unter den Jugendlichen. Er beabsichtigt, sich auf die Bildung und Evangelisation zu konzentrieren, um diese jungen Erwachsenen zu einer tiefere Beziehung zu Gott zu führen. In Anlehnung an die Ermutigung des Heiligen Vaters zur Einheit unter den Kirchenführern betonte Hicks die Notwendigkeit eines kollaborativen Ansatzes zur Reaktion auf die Bedürfnisse der Gemeinde.


