Die "Fratello Sole"-Stiftung wurde im Rahmen der Vision von Papst Leo XIV zur Umstellung auf nachhaltige Entwicklung gegründet, gemäß einem Chirographen datiert auf den 1. Juni 2026. Diese Stiftung zielt darauf ab, die Energieproduktion und die Landwirtschaft zu verbessern und gleichzeitig die Prinzipien des Umweltschutzes zu wahren.
Papst Leo XIV formulierte das Ziel, eine agrivoltaische Anlage im extraterritorialen Bereich von Santa Maria di Galeria umzusetzen. Diese Installation wird nicht nur Elektrizität für das Übertragungszentrum von Radio Vatikan liefern, sondern auch die vollständige energetische Selbstversorgung des Staates Vatikanstadt gewährleisten.
Die Initiative baut auf den Bemühungen des verstorbenen Papstes Franziskus auf, der zuvor solche Projekte in seinem apostolischen Schreiben "Fratello Sole", das am 21. Juni 2024 motu proprio veröffentlicht wurde, gefördert hatte. Die Gründung der Stiftung wird auch durch ein am 31. Juli 2025 unterzeichnetes Abkommen mit den italienischen Behörden unterstützt, das am 27. Mai 2026 in Kraft trat.
Der Chirograph betont, dass die Stiftung als Leuchtturm der Hoffnung für nachhaltige Praktiken dient, indem sie Energieerzeugung mit landwirtschaftlicher Tätigkeit verbindet. Dies steht im Einklang mit den Prinzipien des Umweltmanagements, die in der Enzyklika Laudato Si' sowie in der apostolischen Exhortation Laudate Deum und den umfassenderen Lehren der Kirche zur sozialen Verantwortung dargelegt sind.
Die Stiftung wird von ihrem Sitz im Staatsgebiet Vatikanstadt aus operieren und verwaltungsmäßig im Bereich von Santa Maria di Galeria ansässig sein. Zunächst wurde Schwester Raffaella Petrini, Präsidentin der Gouverneurschaft des Staates Vatikanstadt, zur Präsidentin ernannt, während Bischof Giordano Piccinotti, Präsident der Verwaltung des Vermögens des Apostolischen Stuhls (APSA), als Vizepräsident benannt wurde.