Papst Leo XIV leitet die Trauermesse für Kardinal Ruini
Papst Leo XIV leitete am Donnerstag Nachmittag die Trauermesse für Kardinal Camillo Ruini in der Peterskirche. Dieser feierliche Anlass stellte einen bedeutenden Moment für die katholische Gemeinschaft dar, um eine Schl…

Papst Leo XIV leitete am Donnerstag Nachmittag die Trauermesse für Kardinal Camillo Ruini in der Peterskirche. Dieser feierliche Anlass stellte einen bedeutenden Moment für die katholische Gemeinschaft dar, um eine Schlüsselfigur zu ehren, die am 16. Juni im Alter von 95 Jahren verstorben ist.
In seiner Trauerpredigt beschrieb Papst Leo Kardinal Ruini als einen "weisen und fleißigen Hirten", der der Kirche mit unerschütterlicher Hingabe diente. Er erinnerte an Ruinis immense Beiträge und betonte, wie der Kardinal das Volk Gottes und seine Mitbischöfe in entscheidenden Momenten leitete.
Während der Messe sprach der Papst seine Dankbarkeit für die Einsichten und Initiativen aus, die Ruini während seines Dienstes unternahm. Er hob die Rollen des Kardinals als Generalvikar des Erzbistums Rom und als Erzpriester der Basilika von St. Johann im Latran sowie seine Amtszeit als Präsident der Italienischen Bischofskonferenz hervor.
Der Sarg von Kardinal Ruini, der auf einem Teppich vor dem Altar ruhte, war mit dem geöffneten Buch der Evangelien geschmückt – ein Zeugnis für das Leben, das er dem Wort Gottes gewidmet hat.
Papst Leo reflektierte über die für die Liturgie des Tages gewählten Lesungen und bemerkte, wie sie die Treue des Kardinals zu Christus und der Kirche zusammenfassten. Er wies darauf hin, dass die Lesungen die Gemeinde an die beständige Liebe Gottes und die Dienstmission erinnerten, die das Leben des verstorbenen Kardinals prägte.
Abschließend betete Papst Leo, dass Gott Kardinal Ruini "den Lohn seines Friedens gewähren möge, der kein Ende kennt", und drückte seine Dankbarkeit für diejenigen aus, die den Kardinal während seines Lebens und in seinen letzten Jahren unterstützten.


