Papst Leo XIV spricht zu den Teilnehmern der Gesundheitskonferenz
Papst Leo XIV sendete herzliche Grüße an die Teilnehmer der von Caritas Internationalis organisierten Gesundheitskonferenz, die vom 23. bis 25. Juni in Castel Gandolfo stattfand. In seiner Botschaft, überbracht von Kard…

Papst Leo XIV sendete herzliche Grüße an die Teilnehmer der von Caritas Internationalis organisierten Gesundheitskonferenz, die vom 23. bis 25. Juni in Castel Gandolfo stattfand. In seiner Botschaft, überbracht von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, drückte der Papst seine geistliche Nähe zu allen aus, die an der Veranstaltung teilnehmen, die dem Thema „Ein ganzheitlicher Ansatz zur Gesundheit im Caritas-Verband“ gewidmet war.
In seinen Ausführungen betete der Papst, dass die Konferenz zu erneuter Zusammenarbeit und Solidarität im Gesundheitsbereich inspirieren möge, und ermutigte die Teilnehmer, die Gesundheitsdienste für die Kranken zu verbessern, und betonte, dass solche Bemühungen auf den Werten des Evangeliums basieren sollten. Er hob die Bedeutung Jesu hervor, der in der Schrift oft als der Himmlische Arzt dargestellt wird und Heilung für Menschen bringt, die an verschiedenen Leiden, einschließlich mentalen, körperlichen und spirituellen Gebrechen, leiden.
Papst Leo XIV verwies auf seine Enzyklika Magnifica humanitas, in der er die Würde bekräftigt, die jedem Menschen innewohnt, eine Würde, die die individuellen Umstände übersteigt. Er erklärte, dass Jesus durch die Wiederherstellung der Gesundheit nicht nur den inneren Wert jedes Einzelnen offenbart, sondern auch die Menschheit auf den Weg zur ewigen Heilung in Gott leitet.
Im Rahmen seines Aufrufs forderte der Papst die Teilnehmer auf, aktiv zur Mission der Kirche beizutragen, das Reich Gottes durch ihre Arbeit unter den Kranken zu verkünden. “Heilung ist nicht eine abstrakte Idee,” sagte er, “sondern beginnt mit der konkreten Handlung, die Wunden derjenigen zu heilen, die leiden.” Er schloss seine Botschaft mit der Hoffnung, dass die Bemühungen von Caritas und ihren Partnern darauf ausgerichtet sein würden, Gottes Mitgefühl und Güte den am stärksten bedürftigen Menschen zukommen zu lassen.


