Papst Leo betet für die Opfer des Fährunglücks in Zimbabwe
Papst Leo äußerte tiefes Bedauern nach dem Fährunglück am Karibasee in Zimbabwe, das tragischerweise zum Tod von über 80 Menschen führte, von denen viele Kinder waren. In einem am 18. August versandten Telegramm übermit…

Papst Leo äußerte tiefes Bedauern nach dem Fährunglück am Karibasee in Zimbabwe, das tragischerweise zum Tod von über 80 Menschen führte, von denen viele Kinder waren. In einem am 18. August versandten Telegramm übermittelte der Heilige Vater sein aufrichtiges Beileid an die Trauernden, die um ihre Liebsten trauern, und versicherte ihnen, dass er die Seelen der Verstorbenen der liebevollen Barmherzigkeit Gottes anvertraut hat.
Der Fährunfall ereignete sich am 11. August, als ein überladenes Schiff kenterte, während es von Kariba Town zum Chalala-Fischlager navigierte. Die Behörden berichteten, dass 80 Leichen geborgen wurden, darunter die von 18 Kindern. Die Strafverfolgungsbehörden bestätigten die Bergung weiterer Leichname in einem am Tag des Telegramms des Papstes veröffentlichten Bericht.
Papst Leo sprach auch Gebete für die zivilen Behörden und die Rettungskräfte aus, die an den Rettungs- und Bergungsarbeiten beteiligt waren. In seiner Botschaft beschwor er göttlichen Segen der Trost, Heilung und Stärke für alle, die von dieser Katastrophe betroffen sind.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall sind im Gange, um die spezifischen Umstände zu klären, die zu der Tragödie führten. Berichten zufolge hatte die Fähre, die seit 41 Jahren in Betrieb war, während ihrer Überquerung des Sees auf starken Wind getroffen. Das Schiff war von entscheidender Bedeutung für mehrere ländliche und Fischergemeinden im Nordwesten von Zimbabwe, Regionen, die häufig aufgrund schlechter Verkehrsbedingungen mit Herausforderungen konfrontiert sind. Nach dem Unfall erklärte Präsident Emmerson Mnangagwa den nationalen Notstand und versprach, medizinische und psychologische Unterstützung für die Familien der Opfer bereitzustellen. Eine Gedenkfeier wurde abgehalten, bei der die Familien ihren Angehörigen Tribut zollten.
Der Karibasee, der als einer der größten künstlichen Stauseen der Welt anerkannt ist, dient als bedeutende Verkehrsroute für ländliche Gemeinden und lokale Fischer. Er wurde in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren erbaut, erstreckt sich über 200 Kilometer und grenzt an Sambia.


